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Schuljahr 2015/2016


50 Jahre Josef-Schule 1966-2016

Glückwünsche zum Jubiläum!


Zum 50. Jubiläum tut sich eine Menge an der Josef-Schule. Alle Schüler*innen, alle Lehrkräfte und unsere AG-Kräfte bereiten etwas Besonderes für diesen schönen Anlass vor.

 

Die historische Entwicklung der Josef-Schule sowie aktuelle Themen:

Die Josef-Schule ist eine der Schulen, die das Hauptschulsterben in den letzten Jahren überlebt haben. 1966 wurde sie als Volksschule gegründet. Egon Schroeter, Josef Bühner, Selma Kötter-von Bargen waren die Schulleiter bzw. die Schulleiterin. Sie haben die Schule geprägt und geformt. Über 600 Schüler*innen wurden 1977 in 21 Klassen unterrichtet. In den 70iger Jahren gab es Zeiten, da fiel wegen des akuten Lehrer*innenmangels 30% des Unterrichtes aus. 1991 besuchten nur noch gut 200 Schüler*innen und die Schule und man prognostizierte das baldige Auslaufen der Schule. Vor gut 10 Jahren begann der Trend neben der bereits stärker etablierten Gesamtschule auch weitere Schulformen zu gründen und damit verstärkten sich die Unkenrufe auf das baldige Ende der Josef-Schule als Hauptschule. Aber in Mettingen wurden die Kinder gegen den Trend wieder verstärkt zur Nierenburger Straße 31, zur Josef-Schule geschickt. Derzeit besuchen immerhin über 300 Schülerinnen und Schüler die Schule und die Tendenz ist steigend. Mittlerweile kommt nur noch ein gutes Drittel der Kinder und Jugendlichen aus Mettingen.

 

Anmeldungen aus Ibbenbüren, Westerkappeln und Lotte zeigen auf, dass sich die Schule einen außergewöhnlich guten Ruf im Umland erworben hat. Die Anmeldezahlen für das kommende Schuljahr 2016/2017 sind gegenüber den letzten Jahren noch einmal gestiegen. Wir rechnen mit 50 Kindern und können so zwei neue Klassen bilden. Es kommen Schülerinnen und Schüler zusammen, die zum Teil erhebliche Unterschiede hinsichtlich der Lernvoraussetzungen aufweisen. Die Josef-Schule beteiligt sich schon seit vielen Jahren am Inklusionsprozess. Derzeit sind es 27 Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf, die durch Regel- und Förderschullehrer- und -lehrerinnen in Teamarbeit gefördert werden. Alle beteiligten Akteure profitieren vom Gemeinsamen Lernen. Es gibt unterschiedliche Lernvoraussetzungen und Persönlichkeits- und Entwicklungsunterschiede. Das sind Tatsachen und der Josef-Schule gelingt es, mit diesen Unterschieden umzugehen und den Heranwachsenden angemessene Angebote zu machen. Hier kommt das Sozialkonzept, das die festangestellte Sozialpädagogin gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrern entwickelt hat, zum Tragen. Von Klasse 5 an stellt das soziale Lernen einen wesentlichen Schwerpunkt dar.

 

Die Josef-Schule ist mehr als eine „Lehranstalt“. Neben dem bereits erwähnten Inklusionsprozess werden an diesem Ort auch die vor allem im zweiten Halbjahr des Jahres 2015 zugewiesenen Kinder -und Jugendlichen mit einem Zuwanderungshintergrund beschult. Und das geschieht so geräuschlos und reibunglos, das man nur staunen kann. Es sind 16 junge Menschen aus asiatischen und afrikanischen Ländern, die vor allem in der deutschen Sprache unterrichtet werden, aber auch längst am Klassenunterricht teilnehmen. Die sprachlichen Fortschritte sind bemerkenswert. Das Verhalten, der Fleiß und die Freundlichkeiten der jungen Leute sind vorbildlich. Die individuelle Begleitung und Beratung aller Schüler steht im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit. Die berufliche Perspektive der Schüler ist gut, allen negativen Zuschreibungen zum Trotz erreichen viele Schüler den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) und haben damit die Möglichkeit, jeden schulischen Abschluss ohne oder nur mit geringem Zeitverlust zu erreichen. Schüler, die ihren Fähigkeitsschwerpunkt vor allem im handwerklichen Bereich haben , werden durch die Einbindung regelmäßiger, auch länger dauernde Praktika auf das Berufsleben im Lebensumfeld vorbereitet. Eine wesentliche Unterstützung leistet dabei die Arbeitsagentur, die schon seit Jahren einer der wesentlichen Kooperationspartner der Schule ist. Regelmäßige Beratungen helfen den Schüler*innen, den geeigneten Ausbildungsbereich zu finden. Auf der Grundlage des Berufsvorbereitungskonzeptes erhalten die Schülerinnen und Schüler das Werkzeug für ihre spätere Berufs- und Lebensplanung. Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Partner ist die „Mettinger Brücke“. Schule und Ausbildungsbetriebe haben hier eine geeignete Plattform gefunden, um einerseits den Schülern einen anschaulichen Überblick über die vor Ort vorhandene Infrastruktur der Unternehmen zu bieten und andererseits auch eine notwendige Nachwuchswerbung zu betreiben. Am 4.6. 2016 findet bereits die dritte Mettinger Berufsfelderkundung auf dem Gelände der Firma Forsmann statt.

 

Seit 2008 ist der gebundene Ganztag eine wichtige Bereicherung des schulischen Angebots in der Josef-Schule. Sport, Konzentrationstraining, Töpfern, Holzarbeiten, Sozialtraining, Jonglage, Kochen sind nur einige Arbeitsgemeinschaften, die von den Schülern vor allem bis Klasse 7 wahrgenommen werden. Frau Kötter von Bargen hat gemeinsam mit dem Kollegium bis zur ihrer Pensionierung auch in diesem Bereich wesentliche Grundlagen für die erfolgreiche Arbeit der Schule gelegt.

 

In den letzten Wochen hat die Gemeinde die Vorbereitungen getroffen, die Josef-Schule auch zu einem Ort der Jugendarbeit werden zu lassen. Ab 2018 wird der Jugendtreff aller Voraussicht nach im Bereich der heutigen Hausmeisterwohnung eingerichtet werden. Eine weitere Aufgabe, eine weitere Herausforderung für die Schule. Wir aber sagen: Warum nicht! Wir können das! Wir schaffen das. Aber die Einschränkung darf gemacht werden. Die Schule ist kein einsamer Satellit, sondern muss eingebettet sein in ein gemeinsames System innerhalb der Gemeinde und bedarf der Unterstützung aller Beteiligten. Die Gemeinde Mettingen zeigt sich als Schulträger offen für die weitere Entwicklung der Schule und unterstützt begleitend und verantwortungsbewusst. Unsere Bürgermeisterin Frau Rählmann lässt sich auch spontan überreden, den Unterricht der Klasse 8 durch einen Einblick in ihre tägliche Arbeit zu bereichern.

 

Das sind zusammengenommen gute Voraussetzungen für viele weitere Jahre als Hauptschule in Mettingen; wahrscheinlich nicht für weitere 50 Jahre, aber wer weiß.


Schön, dass auch sie mitmachen möchten!

Mitglied werden kann nämlich jeder, Sie also auch! Füllen Sie dazu bitte die Beitrittserklärung aus und geben Sie diese im Sekretariat der Josef-Schule ab.

Das war’s schon… Einmal im Jahr bucht dann der Förderverein den Beitrag von zurzeit 12 € von Ihrem Konto ab. Der Betrag darf auch höher sein, das ist klar.

Wenn Sie Mitglied werden, können Sie nicht nur mitreden, sondern auch mitentscheiden, wie das Geld eingesetzt werden soll. Damit sind Sie zu einer wichtigen Stütze der Josef-Schule geworden und dafür sagen wir schon im Voraus „Herzlichen Dank!“

Diese Informationen können Sie sich unten herunterladen. Dort finden Sie auch eine Beitrittserklärung, um unseren Förderverein zu unterstützen. Vielen Dank.

 

Förderverein

Josef-Schule Mettingen e. V.

05452 2554

kontakt@josef-schule.de


Wollen Sie die Josef-Schule näher kennenlernen?

Die Josef-Schule ist eine Gemeinschaftshauptschule. 

Sie ist die einzige Hauptschule am Ort und wird zurzeit von ca. 300 Schülerinnen und Schülern besucht. Als weiterführende Schule bereitet sie die Schülerinnen und Schüler auf einen Beruf im Handwerk, im Dienstleistungs-, aber auch im kaufmännischen Bereich, im Handel und in der Verwaltung vor. Praxisorientierter Unterricht garantiert eine gute Ausbildung; individuelle Fähigkeiten und Neigungen werden gezielt gefördert. Bei entsprechender Qualifikation können die Schülerinnen und Schüler die Klasse 10B besuchen und diese mit der Fachoberschulreife (FOS-Reife) abschließen.



KONTAKT

Nierenburger Straße 31

49497 Mettingen

Tel.: 05452-505570

Fax: 05452-5055727

josef.schule@js-mettingen.de